Praxis für
psychische Gesundheit
PsychotherapeutinIPsychoanalytikerin
Klinische Psychologin & Gesundheitspsychologin

Wobei kann Psychotherapie
unterstützen?
Ängste, Panikattacken & Zwänge
Angst - Schutz vor Gefahren? Angst schützt uns: Wird sie jedoch übermächtig und tritt ohne echten Anlass auf, kann sie das Leben stark einschränken. Etwa 15-20 % der Menschen sind betroffen.
Typische Anzeichen sind: anhaltende Sorgen, Vermeidung bestimmter Situationen, Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen.
Panikattacken treten plötzlich und intensiv auf – oft ohne erkennbaren äußeren Grund. Häufig begleiten sie Atemnot, Herzrasen und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren oder gar sterben zu müssen.
So bedrohlich und überwältigend diese Momente auch erscheinen: Panikattacken sind gut behandelbar. Psychotherapie unterstützt dabei, die Hintergründe zu verstehen, die Angst zu bewältigen und wieder mehr Sicherheit und Vertrauen im Alltag zu finden.
Zwangsstörungen sind durch wiederkehrende, als belastend erlebte Gedanken (Zwangsgedanken) und/oder ritualisierte Handlungen (Zwangshandlungen) gekennzeichnet, die meist zur Spannungsreduktion eingesetzt werden, aber langfristig stark einschränken.
Im psychotherapeutischen Prozess werden die zugrunde liegenden inneren Konflikte und Mechanismen behutsam erforscht. Ziel ist es, den inneren Druck zu verringern und mehr psychische Flexibilität zu ermöglichen.
Depressionen
Mehr als Traurigkeit? Depressionen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen und dennoch sehr vielfältig: Etwa 20 % der Menschen erleben sie einmal im Leben. Sie beeinträchtigen Stimmung, Antrieb und Wohlbefinden stark – oft auch mit körperlichen Beschwerden.
Häufige Anzeichen:
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Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Grübeln
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Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit, sozialer Rückzug
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Schlafstörungen, Appetitveränderungen, Schmerzen
Ursachen sind meist ein Zusammenspiel von belastenden Lebensereignissen, psychischen und biologischen Faktoren.
Depressionen und Erschöpfungszustände können das Leben stark beeinträchtigen.
Wichtig: Depressionen sind behandelbar – professionelle Hilfe kann den Weg zurück erleichtern.
Probleme in Beziehungen und Sexualität
Beziehungen zu anderen Menschen sind eine zentrale Quelle von Nähe, Unterstützung und Lebensfreude – können aber auch zu Konflikten, Verletzungen und Leid führen. Schwierigkeiten in Partnerschaften, in der Familie oder im Freundeskreis können das Selbstwertgefühl belasten, zu Missverständnissen und emotionaler Distanz führen. Auch sexuelle Probleme wie Lustlosigkeit, Schmerzen, Schamgefühle oder Hemmungen können die Lebensqualität und die Beziehung zu sich selbst und zu anderen stark beeinträchtigen.
Psychotherapie bietet einen sicheren Raum, um die eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Beziehungsmuster besser zu verstehen. Sie unterstützt dabei, Konflikte anders zu lösen und neue Wege im Umgang mit Nähe, Intimität und Sexualität zu finden.
Psychotherapie bei körperlichen Beschwerden
Körper und Seele sind eng verbunden: Seelische Belastungen können sich auch in körperlichen Beschwerden ausdrücken. Typisch sind z. B. Schmerzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme oder Erschöpfung, für die keine ausreichende medizinische Ursache gefunden wird.
Psychotherapie hilft, die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper besser zu verstehen, innere Konflikte zu bearbeiten und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu finden.
Darüber hinaus kann eine klinisch-psychologische oder psychotherapeutische Behandlung einen wichtigen Beitrag zur Schmerzbewältigung und zur Reduktion krankheitsassoziierter Belastungen bei bestehenden körperlichen Erkrankungen leisten.
Trauma & Traumafolgestörung
Ein Trauma ist eine seelische Verletzung, die durch überwältigende Erfahrungen entsteht und das Sicherheitsgefühl sowie die psychische Stabilität eines Menschen tief erschüttern kann.
Nach belastenden oder lebensbedrohlichen Erfahrungen können Trauma-Folgen wie Albträume, Flashbacks, starke innere Anspannung, Dissoziation oder Vermeidungsverhalten zurückbleiben. Diese Symptome beeinflussen oft viele Bereiche des (zwischenmenschlichen) Lebens.
Psychotherapie bietet einen sicheren Rahmen, um Erlebtes behutsam zu bearbeiten und zu integrieren.
Psychotherapie für Kinder & Jugendliche
Auch Kinder und Jugendliche geraten manchmal in seelische Not. Belastungen wie familiäre Konflikte, Trennungen, Mobbing, Leistungsdruck, Ängste oder traumatische Erlebnisse können ihre Entwicklung und ihr Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Oft zeigen sich Sorgen und innere Konflikte in Rückzug, auffälligem (Spiel)-Verhalten, Stimmungsschwankungen, Ängsten, Schlaf- oder Essstörungen.
Psychotherapie bietet auch jungen Menschen einen geschützten Raum, in dem sie ihre Gefühle ausdrücken, schwierige Erfahrungen verarbeiten und neue Wege im Umgang mit Herausforderungen finden können. Ziel ist es, sie in ihrer Entwicklung zu stärken und wieder mehr Leichtigkeit und Zuversicht zu ermöglichen.
Autismus: Kinder mit Autismus erleben die Welt oft anders: Reizüberflutung, soziale Unsicherheiten oder Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken, können sie stark belasten.
Psychotherapie kann helfen, ihre Stärken zu fördern, mit überwältigenden Gefühlen besser umzugehen, soziale Situationen einordnen zu können und ihr Selbstwertgefühl zu stärken – immer angepasst an ihre individuelle Wahrnehmung und ihr Tempo.